Ein Grundstück auf dem Dorf mit einem alten Kirschbaum. Wie macht das aus einen Städter einen Imker?
Wenn man sich irgendwann einmal entschieden hat auf dem Dorf zu leben , so wie ich, ergibt es sich von ganz allein das Grundstück rund um das Haus als Garten zu bewirtschaften. Frische Luft, sowie das gute Gefühl mit den eigenen Händen zu pflanzen, zu pflegen und zu ernten, sind ein guter Ausgleich im Alltag.
Hier ein Vorgarten mit Blumen, dort ein Beet mit Kartoffeln, Tomaten, Möhren, Kohlrabi und Kräutern. Ein Teich mit Fröschen, Libellen und Schildkröten. Ein Hasenstall im Schatten des alten Kirschbaums. Über die Jahre entstand gemeinsam mit meiner Familie ein kleines, gemütliches Reich.
Der Kirschbaum spendete in der Sommerhitze Schatten und trug über viele Jahre tolle, knackige, rote Früchte. Doch eines Sommers blieben die Kirschen aus. „Na ja, was soll´s!“ sagte ich mir. „Es ist eben nicht jedes Jahr in der Natur gleich. Nächstes Jahr wachsen wieder welche und die Kinder können die kleinen, runden Früchte naschen.“
Doch auch im nächsten Sommer blieben die Früchte aus. Jetzt wurde ich stutzig. Was fehlte dem Baum? Im Frühling blühte er mit seiner tollen, wuchtigen alten Krone. Aber keine Früchte… „Deinem Baum fehlen die Bienen in der Umgebung! Ihnen fehlt die Bestäubung“ antwortete mir ein lieber Freund aus dem Dorf. „Na wenn das die Lösung des Problems ist, dann leih mir doch ein paar von deine Bienen!“
Die Lösung klang einfach, doch es mangelte an Taten. Jeden Frühling bat ich ihn um eine Leihgabe seiner Bienen. Doch Jahr um Jahr wurde ich vertröstet. Nach 4 Jahren dann ein erster Versuch. Ich bekam 2 alte Beuten. Aus der Idee, dem alten Kirschbaum wieder frische Früchte zu entlocken, wurde eine Faszination für die kleinen, fleißigen, fliegenden Sechsbeiner.
Alles was man neu beginnt ist am Anfang schwer, in der Mitte chaotisch und am Ende großartig.
Der Anfang war sprichwötlich schwer. Als erstes mussten die Bienen für 2 Wochen „weit weg“ gebracht werden. Auf Grund der Nähe zum Grundstück meines Freundes bestand die Gefahr, das die Bienen einfach in ihr altes Zuhause zurück kehren. Wo bringt man denn zwei Bienenvölker unter? Es fand sich 5 km weit entfernt eine „Urlaubsunterkunft“. Der Umzug zum Kirschbaum gelang dann problemlos.
Ich lernte wie man Bienen richtig betreut, hegt und pflegt. Besuchte Imkerlehrgänge. Tauschte Erfahrungen mit Imkern aus der Region über einen Verein.
Das Ende meiner ersten Saison wurde ein voller Erfolg: 50 kg Ertrag = 100 Gläser Honig. Und als Bonbon…wieder leckere Kirschen aus dem eigenen Garten.
Mein erster Winter mit meinen neuen Haustieren zeigte mir, wie nah Freud und Leid bei einander liegen. Ich verlor beide Völker.
Doch Sieger werden im Tal gemacht! Jetzt erst recht! Jeden Sonntag verbrachte ich von nun an beim Imkerstammtisch um von erfahrenen Imkern zu lernen.
Bis heute haben mich die fleißigen Bienchen nicht mehr losgelassen. Meine Völker sind von Jahr zu Jahr gewachsen. Das leckere Ergebnis deckt inzwischen mehr als den Eigenbedarf.
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